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Elektrifizierung von Puppenhäusern 
Die elektrische Beleuchtungsanlage
Planen Sie beim Bau Ihres Hauses schon rechtzeitig die gesamte Beleuchtungsanlage für alle Räume und für die Außenfassade mit ein.
Wenn die Elektro-Installation des Hauses erst nach seiner Fertigstellung durchgeführt wird, so können die Lampenkabel an Zimmerdecken und Wänden nur sichtbar verlegt werden. Dies ist zwar kein Stilbruch, da man früher die elektrischen Leitungen auch nur “auf Putz” verlegt hat, doch schöner sieht es natürlich aus, wenn die Lampenkabel nicht sichtbar in Wänden und Decken verlaufen.
Die Mini Mundus-Kollektion von mehr als 25 verschiedenen Deckenleuchten, Tischlampen, Stehlampen und Wandleuchten ermöglicht zusammen mit den leistungsstarken Transformatoren und einem System von Verteilerkästen, Zuleitungskabeln, Sicherungen und Steckerleisten die einfache und problemlose Installation einer perfekten Beleuchtungsanlage. Alle Lampen, Steckdosen und Steckerleisten haben ein besonders langes Anschlußkabel (etwa 90 cm).
Tip: Bringen Sie zusätzlich Soffittenleisten (Art.-Nr. 20600) zur indirekten Beleuchtung an den vorderen Kanten der Zimmerdecken (versteckt hinter Zierleisten) an, um die einzelnen Räume besser auszuleuchten.
Die Lampenkollektion Brilliant von Mini Mundus

Brilliant-Kronleuchter
(Art.-Nr. 21110)
Alle Lampen der Serie Brilliant sind besonders formschön, da sie den großen Vorbildern absolut originalgetreu nachempfunden sind.
Bei den aufwendig gestalteten Kronleuchtern ist das besonders gut an den hochglanzpolierten vergoldeten Kugelelementen der Lampenkörper, den mehrfach geschwungenen Armen und den maßstabsgetreuen Glühlampen in Kerzenform zu erkennen.
Die Lampenschirme der Brilliant-Lampen sind aus speziellem unzerbrechlichem Kunstharz gefertigt.
Alle Deckenlampen der Serie Brilliant sind mit einer abschraubbaren Anschlußplatte (Baldachin) versehen, mit der sie direkt an die Zimmerdecke oder an eine Stuckrosette geschraubt werden können, und jederzeit wieder leicht abzunehmen sind.
Alle Wandlampen der Serie Brilliant sind mit einer Miniatur-Aufhängevorrichtung versehen und lassen sich so leicht und ohne Kleben mit Hilfe einer kleinen Schraube an der Wand aufhängen (wie die großen Originale). So können sie jederzeit auch wieder leicht abgenommen werden.
 
links: Aufhängevorrichtung der Wandleuchter
rechts: Brilliant-Wandleuchter (Art.-Nr. 21130)
Das Verlegen der Lampenkabel und der Stromkreise
Alle Zuleitungen für den elektrischen Anschluß der Miniaturleuchten müssen zur Rückwand des Hauses und von da aus zu einem 12V-Transformator geführt werden. Das größte Problem bei der Elektrifizierung eines Miniaturhauses besteht in der Verlegung der einzelnen Stromleitungen abgehend von den Lampen bis zur Rückwand des Hauses. Einfach wird es nur, wenn die Lampenkabel direkt an der Decke oder auf der Tapete sichtbar verlegt werden sollen.
Es sieht natürlich viel schöner und sauberer aus, wenn alle Anschlußleitungen der Lampen versteckt, also nicht sichtbar, verlegt werden. Dafür werden in dieser Anleitung zwei Methoden ausführlich beschrieben. Für welche Methode Sie sich entscheiden, bleibt Ihnen überlassen:
Das Anschlußkabel der entsprechenden Miniaturlampe wird durch einen Kabelkanal aus Kunststoff (Art.-Nr. 22220) geführt. Das Kabelrohr liegt dabei in einer Nut in der Decke oder der Wand. Durch die aufgebrachten Bodenbeläge oder die Tapeten werden diese Nuten und die Kabelrohre später verdeckt. Damit müssen die Lampen erst nach dem Zusammenbau des Hauses angebracht werden und können jederzeit zum Austauschen von Glühbirnen aus dem Zimmer herausgenommen werden.
Falls es keine Möglichkeit gibt, einen Kabelkanal anzubringen oder dieses zu mühsam ist, können auch flache Kupferbahnen (selbstklebendes Kupferband Art.-Nr. 22250) als Stromleitungen an der Decke oder unter dem Fußbodenbelag verlegt werden. Bei dieser sehr einfachen Methode müssen zum Anschließen der Deckenlampen Stuckrosetten mit Deckensteckdosen (Art.-Nr. 22410, Art.-Nr. 22420) verwendet werden.
Alle Zuleitungen der Lampen (Kabel oder Kupferband) werden dann an ein oder mehrere Stromkreise (je nach Anzahl der Lampen) auf der Rückwand des Hauses angeschlossen. Die Stromkreise können entweder Verteilerkästen (Art.-Nr. 22100) sein, oder werden mit Hilfe von Kupferbahnen (Art.-Nr. 22250) aufgebaut, die mit dem Transformator verbunden sind.
Ein oder mehrere Transformatoren (je nach Anzahl der Lampen) werden am besten im Dachboden oder an einer anderen unsichtbaren Stelle im Haus (z.B. Vorratskammer) untergebracht.
Tip: Die Verteilerkästen sollten direkt auf der Rückwand des Hauses angebracht werden, damit die dünnen, empfindlichen Lampenkabel nicht über größere Strecken verlegt werden müssen.

Die Lampenkabel sind hier im Kabelkanal verlegt
und an den Verteilerkasten auf der Rückseite des
Hauses angeschlossen.

Die Deckenlampe ist über die Decken-Steckdose an die
Kupferbahnen angeschlossen, die Kabel der Wandlampen
sind direkt auf die Kupferbahnen gelötet oder geschraubt.
Das perfekte Elektrik-System
In früherer Zeit hatten alle Räume an der Decke Stuck-Rosetten, an denen die Kronleuchter befestigt wurden. Aus diesem Grund wurden von Mini Mundus spezielle Decken-Rosetten in 50 mm und 60 mm Durchmesser entwickelt, die leicht an der Decke befestigt werden können, und in die der Baldachin der Brilliant-Leuchter direkt hineingeschraubt werden kann.
Stuck-Rosette (Ø 50 mm) mit Deckensteckdose(Art.-Nr. 22410)
Stuck-Rosette (Ø 62 mm) mit Deckensteckdose (Art.-Nr. 22420)
Die Decken-Rosetten sind zusammen mit der Decken-Steckdose die Grundlage des neuen elektrischen Systems von Mini Mundus. Durch 2 Kontaktstifte, die sich im Inneren der Rosette befinden, kann die Rosette einfach in die dazu passende Decken-Steckdose eingesteckt werden und so, zusammen mit dem Deckenleuchter, mühelos an der Decke befestigt werden. Genauso leicht läßt sich jeder Leuchter komplett mit der Rosette wieder von der Decke abnehmen.
Der elektrische Anschluß der Steckdose kann auf zwei verschiedene Arten erfolgen:
Das Lampenkabel wird durch einen Kabelkanal (Kabelrohr) geführt, von der Lampe getrennt und mit den Buchsen der Steckdose verbunden. Das andere Kabelende am Deckenleuchter wird mit den Steckerstiften in der Rosette verbunden. So ergibt sich eine elektrische Trennung und erst beim Einstecken der Rosette in die Decken-Steckdose wird ein elektrischer Kontakt hergestellt, der beim Abnehmen der Rosette mit dem Leuchter wieder unterbrochen wird (siehe Abbildungen unter A).
- Ist keine Möglichkeit gegeben, einen Kabelkanal anzubringen können Kupferbahnen an der Decke verlegt werden. Bei dieser Methode wird die Deckensteckdose mit ihren Anschlüssen ganz einfach auf die beiden Kupferbahnen geschraubt und so der elektrische Kontakt hergestellt (siehe Abbildungen unter B).
Dieses System zum einfachen elektrischen Anschluß von Deckenlampen in Puppenhäusern wurde von Mini Mundus zum Patent angemeldet.
Abnehmbare Deckenleuchten
A. Der Anschluss der Deckensteckdosen über Lampenkabel und Kabelkanal
 
Bei gerade gespannter Kette wird das Lampenkabel ca. 20 mm oberhalb des Dekcenanschlusses
abgeschnitten.Danach werden beide Pole vorsichtig getrennt und ca. 6 mm abisoliert. Die sorgfältig
verdrillten Enden werden in die Schlitze der Kontaktstifte im Inneren der Rosette eingeklemmt.
B. Der Anschluss der Deckensteckdosen über flache Kupferbahnen
 
Die Deckensteckdose wird einfach auf die beiden flachen Kupferbahnen
aufgeshcraubt und damit der elektrische Kontakt hergestellt
(Ansicht von unten).
Kabelrohre aus Kunststoff (Art.-Nr. 22220)
Durch Kabelrohre in Wänden und Böden lassen sich die Kabel der Lampen leicht hindurchschieben. Auch bei einem später auftretendem evtl. Defekt der Beleuchtungskörper oder ihrer Anschlußkabel können so die Lampen und alle Kabel problemlos ausgetauscht werden.
Zum Anschluß der Deckenlampen ist es am einfachsten, die Kabelrohre unter den Bodenbelägen der darüberliegenden Decken zu verlegen. Bei Wandlampen sollte die Nut auf der Rückseite der Wand gezogen werden, damit das Kabelrohr nicht zu stark gebogen werden muß.
Legen Sie zuerst fest, an welcher Stelle die Deckenlampe hängen soll, und markieren diese Stelle auf der Deckenplatte. Bohren Sie von dieser Stelle aus schräg (d.h. im flachen Winkel zur Rückwand hin) ein Loch im Durchmesser von 4 mm durch die Platte:

Dann schneiden oder fräsen Sie auf der anderen Seite (mit einem scharfen Messer, einer Säge oder einer kleinen Bohrmaschine mit Fräseinsatz) eine ausreichend breite und tiefe Nut (ca. 4 mm) vom Loch aus senkrecht nach hinten in die Deckenplatte:

Bevor das Kabelrohr in die Nut eingelegt wird, muß es passend gebogen werden. Damit sich das Kunststoffrohr leichter biegen läßt und nicht abknickt, wird es an der zu biegenden Stelle mit einem Haarfön erwärmt. Schieben Sie es mit dem gebogenen Ende durch das Loch. Wenn es jetzt gut in die Nut paßt und nicht über die Oberfläche übersteht, wird es flach in die Nut eingelegt:

Wir empfehlen, das Kabelrohr nicht einzukleben, denn falls sich das Rohr bei einem Kurzschluß durch die Kabelwärme verformen sollte, kann es so notfalls ausgetauscht werden. Das überstehende Ende wird abgeschnitten nachdem der Fußbodenbelag aufgebracht wurde. Am anderen Ende sollte das Kabelrohr mind. 10 mm über die Deckenplatte überstehen, damit es später auch durch die Rückwand des Hauses durchgeführt werden kann. Dazu bohren Sie ein 4 mm großes Loch an der entsprechenden Stelle durch die Rückwand.
Durch diese Methode brauchen die Lampen erst nach Fertigstellung des Miniaturhauses angebracht zu werden. Das an jeder Lampe befindliche weiße Anschlußkabel sollte erst etwas glatt gezogen werden (also nicht verdrillt sein) und dann langsam durch den Kabelkanal durchgeschoben werden, bis es am anderen Ende aus der Rückwand herauskommt.
Der Anschluss der Deckensteckdosen an Kupferbahnen
Das Verlegen der Kupferbahnen zu den einzelnen Deckenlampen erfolgt am besten unter dem Fußbodenbelag des darüberliegenden Raums. Markieren Sie den Punkt wo die Deckenlampe angebracht werden soll. Bohren Sie zwei Löcher (Durchmesser 5 mm), die ca. 20 mm weiter vorne zur Vorderseite des Hauses hin liegen als die Markierung, durch den Fußboden. Die Löcher sollten einen Abstand von ungefähr 8 bis 25 mm voneinander haben (je nachdem in welchem Abstand Sie die Kupferbahnen verlegen wollen). Jetzt ziehen Sie von den Außenrändern der Löcher je einen Strich gerade bis zur Rückwand. An dieser Stelle bohren Sie zwei Löcher im gleichen Abstand durch die Rückwand des Hauses.

Führen Sie danach zwei Kupferbahnen durch die beiden Löcher der Rückwand und kleben die Bahnen auf den Fußboden mit ihren Außenkanten an den Linien entlang, bis zu den beiden Bohrungen im Fußboden. Achtung: Nicht die Kupferbahn direkt am Loch abschneiden. Lassen Sie ein ca. 30 mm langes Stück über das Loch überstehen, das Sie nicht aufkleben. Denn jetzt werden die überstehenden Stücke der Kupferbahnen durch die Bohrungen nach unten ins Zimmer geführt und dort an die Decke in Richtung Rückwand geklebt, also ein Stück zurückgeführt. Damit liegt die Markierung jetzt zwischen den Kupferbahnen an der Decke.

Schrauben Sie zum Schluß die Deckensteckdose (Satz Art.-Nr. 22410 oder 22420) über Ihre Markierung an der Decke auf die beiden Kupferbahnen.


Die Deckensteckdose wird einfach auf die beiden flachen Kupferbahnen
aufgeschraubt und damit der elektrische Kontakt hergestellt (Ansicht von unten).
Verteilerkasten (Art.-Nr. 22100) mit 10 Lampenanschlüssen
Mit Hilfe des Verteilerkastens von Mini Mundus lassen sich alle Lampenkabel besonders leicht an den Transformator anschließen. Der Verteilerkasten ist mit 10 Anschlüssen versehen, in die die abisolierten Kabelenden der Lampen und Soffittenleisten nur eingeklemmt werden müssen. Es werden also keine Stecker mehr benötigt, und es fallen auch keine Lötarbeiten an.
Der Verteiler wird mit Hilfe des beigefügten 2-poligen Kabels über eine Schraubklemme an den Transformator angeschlossen. Auf die Polung ist dabei nicht zu achten, da alle Lampen von Mini Mundus mit Wechselstrom betrieben werden.
Mehrere Verteilerkästen können miteinander verbunden werden und so über ein einziges Kabel an den Transformator angeschlossen werden. Damit alle Lampenkabel direkt ohne Verlängerung an einen Verteilerkasten angeschlossen werden können, sollten Sie einen Verteilerkasten pro Stockwerk anbringen (siehe Skizze). So wird die Installation auch noch übersichtlicher.
Vor dem Anschluß der Lampen müssen beide Pole der Lampen-kabel auf einer Strecke von etwa 5 cm getrennt und an den Enden vorsichtig abisoliert werden. Danach werden die blanken Adern der Kabelenden etwas verdrillt, nach hinten umgeknickt und in die Löcher der Klemmleiste des Verteilerkastens gesteckt.
Falls Sie einige Kabelenden der Lampenkabel nicht gleichmäßig getrennt haben, d.h. ein Pol weiter abisoliert ist als der andere, müssen Sie unbedingt darauf achten, daß alle langen blanken Kabelenden auf einer Seite der Verteilerbox liegen. Dadurch wird verhindert, daß ein blanker Draht des einen Pols einen blanken Draht des anderen Pols berührt (Kurzschluß !).
Jeder Verteilerkasten ist durch eine eigene Feinsicherung (3.15A) abgesichert.
An einen Verteilerkasten dürfen maximal 60 Glühbirnchen (je ca. 60 mA, 12 V) oder auch 7 Soffittenleisten (14 Soffitten à 250 mA, 12 V) angeschlossen werden!
Alle Eingänge des Verteilerkastens sind mit Nummern versehen. Beim Anschließen der Lampen schreiben Sie sich die Anschlußnummern am besten neben die Bohrungen in der Rückwand (aus denen die einzelnen Lampenkabel herauskommen). So können Sie bei einem Kurzschluß besser nachvollziehen, welche Lampe den Fehler verursacht hat.
Wichtiger Hinweis:
Brennt eine der Sicherungen durch, liegt meistens ein Kurzschluß in einer der Leitungen oder der Lichtquellen vor. In diesem Fall ziehen Sie zuerst den Netzstecker des Transformators aus der Steckdose. Danach ziehen Sie jeweils einen Pol aller Lampenkabel aus der entsprechenden Verteilerbox, bevor Sie die durchgebrannte Sicherung erneuern. Jetzt stecken Sie den Transforma-tor wieder in die Steckdose. Achtung: Stecken Sie nacheinander wieder alle herausgezogenen Lampenkabel in den Verteilerkasten. Achten Sie jetzt genau darauf, bei welchem Anschluß die Sicherung erneut durchbrennt, also ein Kurzschluß vorliegen muß. Untersuchen Sie das entsprechende Kabel nach einer beschädigten Isolierung bzw. die Lampe nach der Ursache des Kurzschlusses. Notfalls muß das Kabel oder die gesamte Lampe ausgetauscht werden.
Selbstklebendes Kupferband als Stromkreis (Art.-Nr. 22250)
Eine sehr übersichtliche aber etwas aufwendigere Methode ist der Aufbau einzelner Stromkreise mit Hilfe des selbstklebenden Kupferbandes (Art.-Nr. 22250) auf der Rückwand des Hauses.
An diese Stromkreise müssen alle Lichtquellen angeschlossen werden. Dazu werden die zwei Drahtenden der einzelnen Lampenkabel oder der Steckdosen-Zuleitungen mit den beiden Kupferbahnen (2 Pole) leitend verbunden (z.B. verlötet oder geschraubt). Besonders einfach ist die Methode, eine kleine Schrauben durch das Kupferband hindurch in die Rückwand zu schrauben und dann die Kabelenden der Lampen um dieses herumzuwickeln.
Um einen einwandfreien elektrischen Kontakt auch über längere Zeit herzustellen, sollten alle Anschlüsse mit den Kupferbändern verlötet werden. Damit sich das Kupferband durch die Hitze des Lötkolbens nicht von der Unterlage löst, werden an den zu lötenden Stellen Reißnägel eingedrückt. Dann wird das Lampenkabel auf den Reißnagelkopf gelötet und der Rand des Reißnagels mit dem Kupferband verlötet.
Bei einem evtl. auftretenden Kurzschluß ist die Fehlersuche bei dieser Methode allerdings etwas aufwendiger, da auch hier jeweils ein Pol aller angeschlossenen Lampen vom entsprechenden Stromkreis getrennt (abgelötet) werden muß. Aus diesem Grund empfehlen wir, mehrere getrennte Stromkreise aufzubauen, um bei einem Defekt den Fehler besser eingrenzen zu können.
Wichtig:
Bei jedem Stromkreis muß am Ende eines Pols unbedingt ein Sicherungshalter mit einer entsprechenden Sicherung angeschlossen werden. Andernfalls könnte bei einem auftretenden Kurzschluß ein Kabelbrand entstehen.
Der Sicherungshalter (Art.-Nr. 22150) wird zwischen Stromkreis und Transformator angeschlossen (siehe Skizze). Er kann dazu angelötet oder angeschraubt werden.

Das Verlegen der Kupferbahnen:
Als sehr übersichtlich und einfach hat sich das Verlegen von Kupferbahnen auf der Rückseite des Hauses erwiesen. Die Stromkreise sollten so verlegt werden, daß sich keine Kupferbahnen überkreuzen müssen. Alle Lampenkabel werden über Kabelkanäle (Art.-Nr. 22220) zur Rückwand des Hauses geführt und dort an die beiden Pole (2 Kupferbahnen) der einzelnen Stromkreise angelötet (genagelt, geschraubt).
Falls ein Kreuzen von Kupferbändern verschiedener Pole nicht zu vermeiden ist, so müssen diese gegeneinander isoliert werden, damit kein Kurzschluß entsteht! Dies geschieht am einfachsten, indem ein dünner Kunststoffstreifen (z.B. Tesafilm) als Isolator auf die unten liegende Kupferbahn geklebt wird. Um das selbstklebende Kupferband rechtwinklig abzuknicken ("um die Ecke laufen zu lassen"), ohne es trennen zu müssen, hat sich folgende Methode gut bewährt:
Lösen Sie die Schutzfolie von der Klebeseite nur bis zu der Stelle, an der Sie die Kupferbahn in eine andere Richtung laufen lassen wollen, und kleben Sie diesen Teil auf. Knicken Sie dann die Kupferfolie im rechten Winkel in die Gegenrichtung (zu der Richtung in die sie weiterlaufen soll), so daß die Schutzfolie der Klebeseite ab der abgeknickten Stelle jetzt oben liegt. Mit dem Fingernagelrücken drücken Sie nochmals den Knick fest zusammen. Jetzt knicken Sie das Kupferband in die Richtung, in die die Bahn laufen soll, und ziehen vorsichtig die Schutzfolie weiter ab. Drücken Sie dabei die Kupferbahn bis zum nächsten Knick auf die Holzplatte.
Hinweis:
Die flachen Kupferbänder können nicht nur an der Rückseite, sondern auch an den Wänden des Puppenhauses unter Zierleisten, Tapeten oder unter der äußeren Strukturtapete verlegt werden (z.B. zum Anschluß von Wandlampen).
Achtung:
Bitte beachten Sie, daß Kupfer leicht oxidiert. Wenn Sie Kupferbänder unter Tapeten verlegen oder die Kupferbahnen überstreichen wollen, so müssen die Bahnen vorher mit Klebeband (z.B. Tesafilm) überklebt (versiegelt) werden.
 
Die Mini Mundus Miniaturglühlampen:
Alle Miniaturleuchten von Mini Mundus sind für den Anschluß an max. 12 Volt Wechselstrom vorgesehen und mit auswechselbaren Glühlampen (12 V, ca. 60 mA) ausgestattet.
Die Glühlampen der Serie Brilliant sind von besonders hoher Qualität:
- Die Helligkeit ist bei allen Glühbirnen exakt gleich.
- Durch eine spezielle Doppel-Aufhängung ist der Glühfaden besser gegen Stöße geschützt.
- Das Gewinde der Glühbirnen ist vergoldet und deshalb gegen Korrosion geschützt
- Die Glaskolben der Birnchen sitzen exakt senkrecht im Gewindesockel.
Ersatz-Glühlampen in Kerzenform (Art.-Nr. 21010, 2 Stück)
Ersatz-Glühlampen, rund (Art.-Nr. 21030, 4 Stück)
Auswechseln der Miniaturglühlampen
Auch Miniaturglühlampen haben keine unbegrenzte Lebensdauer. Im brennenden Zustand sind die extrem kleinen Wendeln der Glühlampen besonders empfindlich und können durch Stöße zerstört werden. Aus diesem Grund sind die Sockel der Glühlampen mit Schraubgewinde versehen und bei allen elektrischen Mini Mundus -Miniaturleuchten auswechselbar.
Um den Wechsel oder das Festziehen der Glühlampen zu erleichtern, liegt jeder Packung ein spezieller Silikonschlauch bei, mit dem sich die Glühlampen in Kerzenform mühelos herausschrauben lassen. Schieben Sie den Schlauch einfach über die Spitze der Kerzenlampe und drehen Sie ihn zwischen den Fingern. Achten Sie dabei darauf, daß Sie den Schlauch möglichst nahe der Glühlampe anfassen, damit er sich nicht zu stark verdrillen kann. Verwenden Sie zum Herausschrauben bitte niemals eine Zange, Pinzette oder sonstige Werkzeuge, da diese die Glühlampen und die empfindlichen Glasröhrchen oder Lampenschirme zerstören könnten. Drehen Sie die Glühlampe nur soweit herein, bis sie brennt und nicht mit Gewalt bis zum Fassungsrand.
Beim Lampenwechsel der Gasleuchten müssen die Glasröhrchen nicht entfernt werden, da der Silikonschlauch in die Glasröhrchen etwas hineingeschoben werden kann. Für den Fall, daß Ihnen doch einmal ein Glasröhrchen zerbricht, fragen Sie uns nach Ersatzteilen. Die Glasröhrchen lassen sich problemlos abziehen und wieder befestigen, wenn Sie den Kleber zwischen Glasröhrchen und Leuchtenfassung mit einem Haarfön leicht erwärmen.
Auswechseln der runden Glühlampen:
Die Glaskugeln der Kugellampen sind mit einem Gewindering versehen und lassen sich so zum Birnenwechsel leicht abschrauben. Drücken Sie aber bitte nicht zu fest auf die Glaskugel. Diese sind aus sehr dünnem Glas und könnten so leicht zerbrechen.
Die Indirekte Beleuchtung, Soffittenleiste (Art.-Nr. 20600)
Auch wenn die kleinen Miniaturzimmer mit genügend Miniaturleuchten ausgestattet sind, wirken sie auf uns als Betrachter meistens etwas dunkel. Werden sie dagegen mit Beleuchtungsleisten zusätzlich indirekt beleuchtet, wirken sie viel freundlicher. Die Mini Mundus -Beleuchtungsleisten sind mit zwei Soffitten (12 V, 3 W) ausgestattet. Sie werden mit den zwei beigelegten Schrauben vorne an der Zimmerdecke hinter einer breiten Zierleiste (z.B. Art.-Nr.70572) versteckt angebracht.

Über ein zweiadriges Kabel wird die Beleuchtungsleiste an den Transformator angeschlossen. Eine zweite Kabelklemme auf der Leiste dient zum Anschluß weiterer Soffittenleisten, der Stromkreis wird einfach weitergeführt. So sparen Sie viel Zeit, da Sie nicht jede Soffittenleiste einzeln mit dem Transformator verbinden müssen.
Zwölffach-Steckerleiste für Guckkasten (Art.-Nr. 22120)
Die Steckerleisten dienen hauptsächlich der elektrischen Installation von einzelnen Zimmern, Guckkästen oder Schaukästen. Für die Elektroinstallation von Häusern sind sie nicht geeignet. Zum Anschluß der Lampen an die Steckerleiste müssen die mitgelieferten Stecker an den Lampenkabeln befestigt werden. Schieben Sie dazu das Lampenkabel durch das Kunststoffteil des Steckers, wickeln dann beide Drahtenden um die Messingstifte und drücken zum Schluß beide Stifte in die Löcher des Kunststoffteils.
Bei einem evl. auftretenden Kurzschluß in einer der Leitungen oder der Lichtquellen brennt die Sicherung der Steckerleiste durch, und die kleine Lampe an der Leiste leuchtet auf. Ziehen Sie in diesem Falle zunächst alle Stecker aus der Leiste, bevor Sie eine neue Sicherung einsetzen. Stecken Sie dann die Stecker einzeln wieder hinein. Brennt die Sicherung beim Einstecken einer bestimmten Lampe wieder durch, so haben sie damit die entsprechende Fehlerquelle ermittelt. Nun müssen Sie das entsprechende Kabel nach einer beschädigten Isolierung bzw. die Lampe nach einem Kurzschluß untersuchen. Notfalls muß das Kabel oder die gesamte Lampe ausgetauscht werden.
Transformatoren für Miniaturlampen (12-14 Volt)
Die Transformatoren und Sicherungshalter werden am besten hinter einer Abdeckplatte in der Speisekammer oder an einer anderen unsichtbaren Stelle im Haus (z.B. im Dachboden) untergebracht. Die 3 Transformatoren von Mini Mundus sind sehr unterschiedlich in ihrer Leistung:
- der kleine Trafo (12-14V/15VA, Art.-Nr. 22500) reicht zum Betrieb von bis zu 18 Glühbirnen aus
- der größere Trafo (12-14V/50VA, Art.-Nr. 22510) kann bis zu 60 Glühbirnen mit Strom speisen
- der stärkste Trafo (12-14V/100VA, Art.-Nr. 22520) kann bis zu 120 Glühbirnen oder maximal 16 Soffitten-Leisten (32 Soffitten) mit Strom versorgen.
Alle drei Transformatoren besitzen einen eingebauten Wärmeschutzschalter, der den jeweiligen Trafo bei Überlastung abschaltet und ihn daher gegen Überhitzung schützt. Nach dem Abkühlen des Transformators schaltet der Schutzschalter den Trafo automatisch wieder ein.
Sollten Sie einmal feststellen, daß die Lampen Ihres Hauses ausgehen und nach einer gewissen Zeitspanne wieder angehen, so ist der Transformator überlastet und hat sich abgeschaltet. In diesem Fall sollten Sie einen zusätzlichen Transformator oder einen stärkeren Transformator einbauen und einen Teil der elektrischen Anlage an diesen Transformator anschließen. Beim Anschluß vieler Beleuchtungskörper, besonders wenn zusätzlich indirekte Raumbeleuchtungen eingesetzt werden, wird es notwendig sein, zwei oder mehr Transformatoren mit getrennten Stromkreisen zu installieren.
Auch beim Einbau eines Flackerfeuers im Kamin empfiehlt es sich, dieses an einen separaten Transformator anzuschließen, da sonst bei zu vielen angeschlossenen Lampen die Glühbirnen dieser Lampen mitflackern.
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